Pro WiBa

InterRegio-Bahnlinie Winterthur-Basel 

Pro WiBa setzt sich für den Ausbau der InterRegio-Bahn zwischen Winterthur und Basel ein.
Eine prosperierende Region am Rhein entlang verdient eine Verbindung mit der Bahn, für Menschen, die hier leben, arbeiten und Ferien machen, zur Entlastung des Strassenverkehrs, der Luft und Umwelt.

Die erste Generalversammlung 2025 ging in Kaiserstuhl erfolgreich über die Bühne. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.

Erfolgreiche Generalversammlung 2026

"Wir glauben an die Reaktivierung der Bahn von Winterthur nach Basel auf Schweizer Seite"

Wir setzen uns für die Reaktivierung und den Ausbau der Bahnverbindungen zwischen Winterthur, Basel und Laufenburg ein, um Pendlern und Bürgern eine verlässliche Alternative zum Auto zu bieten.

Auf dem Foto sind zu sehen:
Christoph Riner (Vizepräsident), Christoph König (Sales Direktor Markt Schweiz und stellvertretender Leiter Marketing & Sales bei Stadler Rail), Marianne Binder (Ständerätin die Mitte), Andreas Meier (Präsident), Beat Edelmann (Vizepräsident).

Dialog

Die Jahresversammlung dient dem Austausch von Erfahrungen und Wissen. Und immer wieder motivieren Ideen und Anregungen die Arbeit des Vorstandes.
Diesmal fand die GV im Restaurant "Sonne" in Etzgen statt.

Rückblick und Ausblicke

Präsident Andreas Meier führt nicht nur durch die GV 2026, sondern bedankt sich für das erfreuliche Engagement seitens Vorstand und Mitgliederschaft.

Medienmitteilung anlässlich der Generalversammlung 2026

 

ProWiBa: «Nicht begrenzen, sondern besser erschliessen» 

An ihrer Generalversammlung vom 14. April 2026 im Restaurant Sonne in Etzgen hat die ProWiBa ein klares verkehrspolitisches Zeichen gesetzt. Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik nahmen teil und unterstrichen die Bedeutung des Vereins als Plattform für die Förderung einer leistungsfähigen Bahnverbindung zwischen Winterthur und Basel entlang des Hochrheins. 

Präsident Andreas Meier eröffnete die Versammlung und führte souverän durch die Traktanden. Unterstützt wurde er von den beiden Vizepräsidenten Christoph Riner und Beat Edelmann. Sämtliche Geschäfte wurden einstimmig genehmigt. Im Jahresrückblick betonte der Vorstand insbesondere die Bedeutung einer engen regionalen Vernetzung sowie das kontinuierliche Engagement für die Stärkung des öffentlichen Verkehrs entlang der Hochrheinachse. 

Bahnpolitik im Wandel 

Inhaltlich stand die aktuelle Entwicklung der nationalen Verkehrspolitik im Zentrum. In Bundesbern wird derzeit intensiv über die Zukunft der Bahn diskutiert. Fragen zur langfristigen Finanzierung über 2030 hinaus, zur Stärkung des Güterverkehrs sowie zur strategischen Ausrichtung des Schienenverkehrs prägen die Agenda. 

Der politische Wille zum Ausbau der Bahn ist erkennbar. Für die ProWiBa ist dabei klar, wo die Prioritäten liegen: 

Im Zentrum steht die Wiedereinführung der Direktverbindung zwischen Winterthur und Basel entlang des Hochrheins. Dieses Anliegen entspricht aus Sicht des Vereins nicht nur der strategischen Stossrichtung des Bundes, sondern stellt einen konkreten und wirksamen Beitrag zur besseren Erschliessung der Region sowie zur Entlastung bestehender Verkehrsachsen dar. 

Wachstum und Erschliessung zusammendenken 

Mit Blick auf anstehende politische Entscheide und gesellschaftliche Diskussionen wurde auch die Frage des Bevölkerungswachstums thematisiert. Die damit verbundenen Spannungen – steigende Dichte, zunehmender Druck auf Infrastruktur und Lebensraum – sind in vielen Regionen spürbar. 

Einigkeit besteht darin, dass diese Herausforderungen real sind. Die ProWiBa setzt dabei auf einen klaren Ansatz: Nicht Begrenzung, sondern bessere Erschliessung. 

Durch gezielte Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur könne die Schweiz «im übertragenen Sinn vergrössert» werden. Neue Direktverbindungen schaffen zusätzliche Räume, verbessern die Erreichbarkeit und tragen dazu bei, Wachstum sinnvoll zu lenken und bestehende Strukturen gezielt zu entlasten. 

Breite Abstützung in Politik und Region 

Die Bedeutung dieser Themen spiegelte sich auch in der Teilnahme hochrangiger politischer Vertreterinnen und Vertreter wider. Unter anderem nahmen Ständerätin Marianne Binder sowie Grossrätin Bea Bieber an der Generalversammlung teil. 

Zudem waren zahlreiche Gemeinden aus der Region vertreten, darunter Laufenburg, Mettauertal, Siglistorf, Mellikon, Bad Zurzach, Leuggern und Gansingen. Auch die Präsenz der Bad Zurzach Tourismus AG verdeutlichte die enge Verbindung von Wirtschaft, Standortentwicklung und Tourismus. 

Technologischer Fortschritt als Grundlage 

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war das Referat von Christoph König, Sales Direktor Markt Schweiz und stellvertretender Leiter Marketing & Sales bei Stadler Rail. Er stellte den modernen Triebzug FLIRT vor und gab Einblicke in dessen Entwicklung, Einsatzbereiche und Bedeutung für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz. 

Die Ausführungen zeigten, dass die technologische Entwicklung im Bahnbereich dynamisch voranschreitet – und dass leistungsfähige Infrastruktur eine zentrale Voraussetzung bleibt, um dieses Potenzial auszuschöpfen. 

Vernetzung und Ausblick 

Neben den statutarischen Geschäften bot die Generalversammlung eine wichtige Plattform für Austausch und Vernetzung zwischen Wirtschaft, Politik und Gemeinden. 

Die ProWiBa blickt gestärkt auf das kommende Vereinsjahr und will sich weiterhin aktiv in die verkehrspolitische Diskussion einbringen. Im Zentrum steht dabei die klare Priorität, die Direktverbindung Winterthur–Basel entlang des Hochrheins voranzubringen und damit einen nachhaltigen Beitrag zur regionalen Entwicklung und zur Lebensqualität zu leisten. 

Neujahrsgruss 2026


Zum Beginn des neuen Jahres danken wir allen Mitgliedern, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie Interessierten herzlich für ihr anhaltendes Engagement und ihre Verbundenheit. Das vergangene Jahr hat erneut gezeigt, wie wichtig Ausdauer, sachliche Argumente und der kontinuierliche Dialog sind, wenn es um langfristige und nachhaltige Lösungen im Bereich der Mobilität geht.

Ein besonderer Höhepunkt war unsere letzte Generalversammlung. Der interessante und fundierte Vortrag des Präsidenten des Verbands Schweizer Lokomotivführer bot wertvolle Einblicke in die aktuellen Herausforderungen des Bahnverkehrs und machte deutlich, welche Bedeutung gut erschlossene Bahnlinien für die Regionen, den Wirtschaftsstandort und die Umwelt haben. Die anschliessende Diskussion war lebhaft und zeigte das grosse Interesse sowie die breite Abstützung unserer Anliegen.

Auch auf politischer Ebene blieb das Thema präsent. Nachdem ein früherer Vorstoss – unter anderem von Marianne Binder – aus formellen Gründen von der Traktandenliste genommen worden war und deshalb neu eingereicht werden musste, liegt das Anliegen nun erneut vor.

Erfreulich ist dabei, dass der Vorstoss inzwischen gleich dreifach eingebracht wurde: durch Vertreterinnen und Vertreter der Mitte, der SVP sowie der SP. Diese parteiübergreifende Unterstützung unterstreicht, dass es sich um ein Anliegen von breitem öffentlichem Interesse handelt, auch wenn der politische Prozess Geduld erfordert.

Mit diesem Wissen und der weiterhin spürbaren Unterstützung blicken wir zuversichtlich ins neue Jahr. Wir werden uns auch künftig mit Nachdruck, Sachlichkeit und Ausdauer für die Wiedereinführung der Linie einsetzen und den Dialog mit Politik, Fachstellen und Bevölkerung aktiv weiterführen.

Wir wünschen Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr und danken Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.

Andreas Meier, Präsident ProWiba und Nationalrat für die Mitte Aargau

Pro WiBa Flyer-Aktionen an Bahhöfen

Unsere Flyer-Aktion begann am 25. August und dauert bis 10. September 2025. Sie treffen uns auf den Bahnhöfen Rheinfelden, Stein Säckingen, Frick, Bad Zurzach, Koblenz und Kaiseraugst an.
Die Bilder zeigen Robert Weniger und Raphael Jehle vom erweiterten Vorstand der Pro WiBa in Aktion. Am Bahhof Rheinfelden gingen die Flyer samt Traubenzucker erfreulich schnell unter die Passanten.

Der Verein ProWiBa

unterstützt, fördert und vermittelt für eine bessere Anbindung des Personenverkehrs durch die SBB zwischen den Städten Winterthur und Basel mit Anknüpfung der wichtigen Gemeinden und Regionen, die im Bereich Wirtschaft und Tourismus eine wichtige Rolle spielen. Es gilt die bestehende Infrastruktur für den Güterverkehr weiter auszubauen über den Personenverkehr.
Pro WiBa sieht die Zukunft auf den Schienen.
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